Hilfe für Hamit

Hiermit möchten wir auf einen tragischen Fall aufmerksam machen.


Hamit ist ein oppositioneller kurdischer Künstler (Maler), der bereits wegen einer Demonstration im Jahr 2001 drei Jahre und drei Monate unter schlimmen Umständen in der Untersuchungshaft verbringen musste. Entsprechende Urteile folgten erst nach seiner Entlassung. Er fürchtet weitere Haftstrafen und ist deshalb über Umwege nach Deutschland geflohen.


Seit April 2019 ist er in Deutschland und hat einen Asylantrag gestellt. Seitdem ist er in der Zentralen Unterbringungseinrichtung (ZUE) in Rheine untergebracht. Sein Asylantrag ist im Juli abgelehnt worden. Grundlage war ein Urteil, in dem ihm bei Wiedereinreise laut BAMF nur eine Geldstrafe droht. Nun hat ein Anwalt festgestellt, dass dieses Urteil durch das BAMF nur zur Hälfte übersetzt wurde und aus der fehlenden Hälfte hervorgeht, dass ihm eine weitere mehrjährige Haftstrafe droht.


Für das Klageverfahren benötigt Hamit dringend die Übersetzung der zweiten Hälfte des Urteils von einem vereidigten Übersetzungsbüro, dessen Kostenvoranschlag sich auf 1450 Euro beläuft.


Da Hamit diese Mittel nicht hat, haben wir Hilfe zugesagt und bitten um Spenden.

Wer ihn unterstützen möchte, nennt bitte das Stichwort „Hamit“ und findet die Bankverbindung hier rechts auf unserer Startseite.

Danke!

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